So bin ich auf den VPN-Geschmack gekommen

Den ersten VPN-Vertrag legte ich mir zu, um japanisches Netflix sehen zu können. Das klappte fast ein Jahr lang mit dem Anbieter Torguard. Urplötzlich war aber Schluss und Netflix schob dem Anbieter einen Riegel. Versuche mit ProtonVPNschlugen ebenfalls fehl.

Netflix funktionierte nicht mehr. Das Abo hab ich trotzdem behalten. Ich aktiviere meine VPN-Verbindung seitdem in öffentlichen oder Teilöffentlichen Netzwerken. Die Kosten dafür sind zwei Tassen Kaffee im Monat (CHF 10) und ein paar Sekunden Zeit zur Aktivierung der Verbindung. Das ist es mir angesichts von verbesserter Sicherheit und weniger Gläsernheit allemal wert.

Self-Scanning 2.0 in Japan: So bezahlst Du bei Uniqlo

In Japan gibt es Self-Scanning, bei denen kein Barcode-Scannen mehr anfällt. Ich habe das bei meinem letzten Japan-Aufenthalt ausprobiert, war schwer beeindruckt und freue mich darauf, wenn diese Technologie den Weg in unsere Gefilde schafft.

Hier in der Schweiz, benütze ich oft die Self Scanning-Kassen. Ich fühle mich weniger gestresst, weil ich da in meinem Tempo einpacken kann.

Bei der von mir bei Uniqlo getesteten Kasse, entfällt das mir gewohnte Barcodescannen. Stattdessen reicht es, die Ware im Warenkorb in einen kleinen Schrank stellt. Darauf erkennt das System alle Kleidungsstücke darin und zeigt diese auf dem Display an. Danach wird gezahlt und auf Wunsch kann man sich die Kleider noch schön einpacken lassen. Von einem Menschen.

Ich war schwer beeindruckt vom Geschwindigkeitszuwachs dieser Methode. Der ganze Bezahlprozess verläuft massiv schneller, wie wenn Artikel per Barcode-Scanning einzeln eingelesen werden. Ich kann mir gut vorstellen und hoffe, dass ähnliche Systeme mittelfristig auch in der Schweiz mittelfristig Einzug halten werden.

Auf YouTube fand ich folgenden Film, der den Prozess dokumentiert.

Selfscanning in Quniqulo in Japan

GPG Mail in Apple Mail deaktivieren

Schon eine ganze Weile kostet das in der GPG Suite enthaltene PGP-Mail für das native E-Mailprogramm von macOS etwas. Um den Benutzer darauf aufmerksam zu machen, erscheint bei jedem Start des E-Mailprogramms ein nerviges Popup.

Weil ich nun schon zum x-ten mal im Internet nach eine Anleitung suche, schreibe ich die Anleitung zur Deaktivierung des Popups hier nieder.

Welcome to GPG Mail - You can test GPG Mail free for 27 more days. Secure your emails now!
Die Apple Mail-Integration von GPG-Mail fordert neuerdings einen kostenpflichtigen «Support Plan» zur Nutzung.

Wer mit verschlüsselten E-Mails arbeiten möchte, kommt in OSX kaum um die GPG-Suite herum. Die Ver- und Entschlüsselungsmechanik funktioniert allerdings auch, ohne den Nativen Apple Mail Client. Und weil ich nicht täglich duzende verschlüsselter E-Mails versenden und empfangen möchte, reicht das für mich völlig aus.

Um die Meldung loszuwerden, die GPG Suite aber dennoch auf dem Compi zu behalten, gehe bitte folgendermassen vor:

  1. Schliesse Apple Mail
  2. Öffne den «Finder» (Dateimanager in macOS)
  3. Klicke in der Menubar ganz oben am Bildschirm «Gehe zu» > «Gehe zum Ordner» oder die Tastenkombination ⇧⌘G
  4. Gib folgenden Pfad ein: «/Library/Mail/Bundles»
  5. Lösche den Ordner «GPGMail.mailbundle»

Source

MacOS Mojave auf einem alten iMac installieren

Apples neustes Betriebssystem «macOS Mojave» lässt sich auf einem iMac mid2010 installieren. Es läuft aber mehr schlecht als recht.

Beim Versuch, macOS Mojave über den App Store zu installieren, erscheint anstatt der Installationsroutine folgende Fehlermeldung:

Fehlermeldung: Diese Version von macOS 10.14 kann auf diesem Computer nicht installiert werden.
Diese Version von macOS 10.14 kann auf diesem Computer nicht installiert werden.

Ich möchte mich aber noch nicht damit abfinden, dass mein geliebter iMac mid2010 offiziell zum alten Eisen gehört. Deshalb versuchte ich macOS Mojave auf meinem iMac zu installieren.

Installation von macOS Mojave auf iMac mid2010

Über einen Artikel bei AppleInsider bin ich auf diese Seite gestossen, über die ich versuchen werde, meinem alten iMac das neue Mojave beizubringen: http://dosdude1.com/mojave/

Zuerst muss ich das System aber auf meinem hoffentlich kompatiblen Geschäfts-Laptop herunterladen.

iMac mid2010 zu lahm für MacOS Mojave

Nach einigem Hin und Her und Patchen von Grafiktreibern, Bluetooth und Anderem, funktionierte Mojave auf meinem alten iMac. Leider ruckelte das Öffnen von Menus und verschieben von Fenstern und das Drehen des Lüfters verhiess nichts Gutes. Mein Computer schien mit dem neuen OS überfordert. Schade.

Wenn Du also macOS Mojave benutzen möchtest, empfehle ich Dir das nicht auf einem iMac mid2010 zu tun. Darauf ist es keine Freude.

Dank eines Time Machine Backups konnte ich den Computer wieder auf High Sierra downgraden und arbeite vorerst damit weiter. 🐧

USB-Festplatte mit Android-Tablet verwenden

Um ein USB-Gerät an einem Android-Gerät zu betreiben, braucht es neben dem korrekten USB-Kabel auch eine korrekte Konfiguration desselben USB-Gerätes.

Kabel zum Anschliessen eines USB-Geräts an ein Android-Tablet

Anschliessen eines USB-Geräts am Android-Telefon oder -Tablet

Ein mit APFS, MacOS Extended (HFS Plus) oder auch NTFS formatiertes USB-Laufwerk funktionierte bei meinen Tests mit keinem Android-Gerät.

Nach dem Formatieren der USB-Platte mit exFAT funktionierte der Zugriff auf das Gerät jedoch wunderbar. Bei mir hat das auf einem Samsung Tab A und Samsung Galaxy S7 wunderbar funktioniert. Beim Nexus7 gab der USB-Port nicht genügend Strom für die 2.5-Zoll USB-Festplatte ab.

Formatieren exFAT

Am einfachsten formatierst Du das USB-Gerät über das macOS «Festplattendienstprogramm»  oder Windows «Datenträgerverwaltung».

Versteckte Dateien anzeigen in MacOS

Seit MacOS Sierra gibt es zum Verstecken bzw. Anzeigen von versteckten Dateien ein Tastaturkürzel:

CMD + SHIFT + .

Vor MacOS Sierra war das Anzeigen und Verstecken von Dateien ein aufwändigeres Procedere.

Versteckte Dateien anzeigen oder verstecken – nach altem Rezept

  1. Öffne die «Terminal»-App. Diese findest Du in den Applikationen unter «Andere» oder wenn Du es Englisch magst unter «Utilities».
  2. Füge folgende Zeile im Terminal ein
    defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles YES
  3. Führe den Befehl durch Drücken der «Enter»-Taste aus
  4. Während Du «ALT» gedrückt hältst, klickst Du auf das Finder-Symbol im Dock und Klickst dann «Neu Starten»

    Klicke bei gehaltener «ALT»-Taste das Finder-Symbol mit der rechten Maustaste, um den Finder neu zu starten.

Nun siehst Du alle verstecken Dateien. Um diese wieder zu verstecken, wiederhole die oberen Schritte, ersetze aber im Befehl das «YES» mit einem «NO»:

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles NO

 

iCloud Dateien anzeigen

Öffnen von iCloud-Dateien im Finder (Dateimanager) von MacOS ist einfach. Ein Mausklick in die Seitenleiste auf den Punkt «iCloud Drive» reicht. Öffnen von iCloud-Files über eine  Software ohne Finder-Funktion, gestaltet sich etwas schwieriger.

iCloud-Dateien über den Finder anwählen

„iCloud Dateien anzeigen“ weiterlesen

Ungebrauchte Apps vom iPhone und iPad entfernen

Die grosse Auswahl an kostenlosen und bezahlten Apps im App Store hat einen Haken: Unser iPhone füllt sich nach und nach mit Apps und der Speicher wird knapp.

Als Hilfe zum iPhone entrümpeln gibt es eine in iOS eingebaute Funktion. Diese gibt Dir eine Übersicht Deiner selten benützten Apps. So findest Du nicht benötigte Apps einfach und kannst diese in wenigen Schritten in die Cloud auslagern oder löschen. Die Anleitung dazu:

Überflüssige iOS Apps finden und löschen

  1. Öffne «Einstellungen» > «Allgemein» > «iPhone-Speicher» oder «iPad-Speicher»
  2. Eine Liste aller auf Deinem iOS-Gerät installieren Apps erscheint, geordnet nach Grösse. Schau beim runter scrollen auf das Datum hinter  «Zuletzt benutzt:». Wenn dieses Datum mehrere Monate her ist oder «Nie benutzt» steht, kannst Du die App wohl ohne Bedenken deinstallieren.
  3. Nun kannst Du den unnötig belegten Speicherplatz auf Deinem iPhone oder iPad freigeben. Wähle dazu die gewünschte App aus und danach die Option «App auslagern» oder «App löschen». Beim Auslagern wird die App selber gelöscht, Daten und Dokumente verbleiben aber auf dem Gerät. Beim löschen wird alles gelöscht. Tönt ja irgendwie auch so.

Wenn Du eine einmal installierte App wieder installieren möchtest, klappt das auch in wenigen Schritten:

Gelöschte Apps wieder installieren

  1. App Store auf dem iPhone oder iPad öffnen
  2. «Heute» anwählen
  3. Tippe open rechts auf Dein Profilbild, um zu den Profil-Einstellungen zu gelangen
  4. Tippe auf «Käufe»
  5. Hier nun auf «Nicht a.d. iPhone/iPad» klicken
  6. Suche nach der App und tippe das Cloud-Icon um es erneut zu installieren

 

 

Das wars. Ich konnte durch diese Aktion auf meinem iPhone etliche Gigabyte Speicher freimachen. Hast Du noch weitere Tipps, wie man ohne grosse Komforteinbussen Platz auf dem iPhone/iPad schaffen kann? Lass es mich jetzt in den Kommentaren wissen.

(Photo by Lost Co on Unsplash)

macOS-Tipps

cofee

MacOS ist toll. Einig wenige Anpassungen machen es noch toller. Hier meine Favoriten, die mich bei der Arbeit mit macOS täglich schneller machen:

Schnellere Dock-Animation

Damit das Dock schneller ein- und ausblendet. Auch wenn das nur einige Milisekunden spart – ich bin fan davon:

defaults write com.apple.dock autohide-time-modifier -float 0.12;killall Dock

Pfadanzeige im Finder

Dadurch siehst Du im Titel des Finder jeweils den kompletten Ordnerpfad:

defaults write com.apple.finder _FXShowPosixPathInTitle -bool YES; killall Finder

Abstandhalter im Dock

Wenn Du Dein Dock gerne aufgeräumt hast und einzelne Programme gruppieren möchtest, ist dieser Befehl genau das richtige für Dich. Jede Ausführung des Befehls fügt ein Spacer hinzu.

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{tile-data={}; tile-type="spacer-tile";}'

Wenn Du fertig bist: Neustart des Docks:

killall Dock

Zeige versteckte Fenster

Dadurch werden die ausgeblendete Fenster im Dock als halbtransparente Icons angezeigt.

defaults write com.apple.Dock showhidden -bool TRUE; killall Dock

Wenn Du weitere macOS-Tipps hast, schreibe diese bitte jetzt in die Kommentarbox und erfreue viele andere Menschen damit.

Software-Updates via Terminal installieren

Mittels folgendem Befehl kannst Du jederzeit alle Updates installiert werden.

sudo softwareupdate -i -a

Für den Befehl «softwareupdate» gibt es noch weitere Optionen: -l listet alle verfügbaren Updates auf und -d lädt alles mal runter, installiert aber noch nicht.

(Photo by Julie Johnson on Unsplash)

Meine Erfahrungen mit Pomodoro

Seit einiger Zeit übe ich mich mehr oder weniger in Selbstorganisation. Eine Arbeitstechnik hat mich einen grossen Schritt nach vorne katapultiert: die Pomodoro-Technik.

Das Prinzip der Pomodoro-Technik

Das Prinzip ist einfach: in kleinen, 25 Minuten-Einheiten planen und arbeiten und regelmässig Pausen einplanen. Das hat für mich, besonders bei der Arbeit grosse Vorteile.

Vorteile

  • Ablekung ade: Kleine Zeitabschnitte gehen rasch vorbei. Ich kann während einer Arbeitseinheit alles Ausschalten, was mich ablenken könnte: E-Mail, Handy, Firmen-Chat usw. Denn auch wenn mich jemand versucht zu erreichen, ich seh es ja spätestens in 25 Minuten.
  • Genauere Planung: Durch dass ich Plane, was ich in der nächsten Arbeitseinheit tun werde, bin ich besseres Zeitmanagement und genauere Planung am lernen.
  • Pausen: Wenn Du lange durchhalten willst, sind Pausen essentiell wichtig. Wenn ich einen Pomodoro-Freien Tag mache, bin ich am späteren nachmittag meistens viel energieloser, als wenn ich mit Hilfe von Pomodoro genügend Pausen gemacht habe.

Mein Pomodoro-Fazit: ich bin produktiver und kann länger am Stück Output liefern. Durch die regelmässigen Pausen bin ich weniger schnell Erschöpft, als wenn ich nur wenige oder gar keine Pausen mache.

Versuch es doch gleich morgen mal aus!

 

PS: Mein Pomodoro-App-Tipp lautet Tadam (OSX).

(Photo by Thomas Martinsen on Unsplash)