Mit gutem Inhalt gegen den Social-Media-Filter

Im Buch „Jab, Jab, Jab, Right Hook“ erzählt Gary Vaynerchuk, wie Deine Social-Media-Inhalte in Zeiten von Filtern trotzdem gesehen wird.

Biete Deinen Kunden auf Social Media Kanälen primär Unterhaltung (Jabs) und streue ab und zu einen klassischen Werbespruch bzw. einen „Call to Action“ ein (Right Hook). 

1. Unterhalte Deine Leser

Jabs are the lightweight pieces of content that benefit your customers by making them laugh, snicker, ponder, play a game, feel appreciated or escape; right hooks are calls to action that benefit your business.

Bringe viele leicht verdauliche Inhalte, bei welchen Du Deinen Kunden ein Lächeln, Spielchen, Wertschätzung oder kurze Ablenkung bietest. Gary nennt diese Häppchen „Jabs“.

Zwischendurch kannst Du dann Aufforderungen an Deine Leser stellen, etwas zu tun, von dem Dein Business profitiert. Diese Aktionen nennt Gary dann „Right Hooks“.

Diese Regel ist die Grundregel des Buches und sorgt bei den Sozialen Netzwerken dafür, dass Dein Content begehrt ist und somit in den Streams der Nutzer weniger herausgefiltert wird und Du am Ende für Sichtbarkeit noch bezahlen musst.

2. Einprägsam. Schön. Lustig.

Make it simple. Make it memorable. Make it inviting to look at. Make it fun to read.

Viel zusammenzufassen gibt’s hier nicht: Mach’s einfach. Mach’s einprägsam. Mach’s ansprechend. Machs spannend zu lesen.

3. Jedem Tierchen sein plaisierchen

Different platforms allow you to highlight different aspects of your brand identity, and each jab you make can tell a different part of your story.

Jede Plattform lässt Dich andere Aspekte Deines Brands hervorheben und jeder Jab kann ein Teil  Deiner Brandstory sein. Beispiel:

  • Auf Facebook ist dein Brand für ältere Menschen ausgelegt und hebt die EInfachheit der Bedienung hervor.
  • Auf Twitter stärkst Du Geeks den Rücken indem Du alle tollen Features, Tweak-Settings und Performance-Vorteile hervorhebst.
  • Auf Instagram hebst Du die Feakiness Deins Teams hervor und sammelst so Punkte bei Hipsters.

4. Storytelling

The incredible brand awareness and bottom-line profits achievable through social media marketing require hustle, heart, sincerity, constant engagement, longterm commitment and most of all, artful and strategic storytelling.

Folgende Zutaten braucht es für ein tolles Brand-Erlebnis:

  • Herz
  • Aufrichtigkeit
  • konstantes Engangement
  • langfristiger Einsatz
  • geschicktes und strategisches Erzählen der Brand-Story

5. Im richtigen Moment

The number one job is to tell your story to the consumer wherever they are, and preferably at the moment they are deciding to make a purchase.

Weil Du Kunden auf Ihrem Smartphone überall und jederzeit erreichen kannst, ist eine Deiner Aufgaben, Deine Brand-Story dem Kunden bestenfalls dann zu erzählen, wenn er oder sie die Kaufentscheidung fällt.

6. Kontext

Content is king, but context is God. You can put out good content, but if it ignores the context of the platform on which it appears, it can still fall flat.

Fast wichtiger als Dein Inhalt ist guter Kontext. Du kannst tollen Inhalt veröffentlichen. Wenn dieser aber nicht im Kontext zum Medium oder der Plattform steht ist er trotzdem langweilig.

7. Die Welt im Fluss

Great marketing is al about telling your story in such a way that it compells people to buy what you’re selling. That’s a constant. What’s always in flux, especially in this noisy, mobile world, is how, when, and where the story gets told, and even who gets to tell all of it.

Tolles Marketing erzählt stets eine Geschichte, die deren Leser zum Kauf animiert. Das ist und bleibt so. Was in der neuen, lauten, mobilen Welt neu auch noch zählt ist das wie, wann und wo die Geschichte erzählt wird; auch wer das alles erzählt spielt eine Rolle.

8. Recycling

You can’t just reporpuse old material created for one platform, throw it up on another one and then be surprised when everyone yawns in your face. No one would ever think it was a good idea to use a print ad for television commercial, or confuse a banner ad for a radio spot. Like theyr traditional media platform cousins, every social media platform has its own language.

It took thirty-eight years before 50 million people gained access to radios. It took television thirteen years to earn an audiance that size. It took Instagram a year and a half.

Keine Posts derselben Dinge auf allen Kanälen. Am besten hältst Du Dich dabei an die Regeln aus Punkt 3.

 

Ein aus meiner Sicht überaus weiterer wichtiger Punkt ist:

9. Üben, üben und nochmals: üben

Nur wenn Du viel Content rauspustest und dessen Statistiken anschaust, wirst Du ein richtiger Social Media-Pro und verstehst, was funktioniert und was nicht.

Ich bin eher ein Social-Media-Leser als Schreiber. Das änderte sich temporär ziemlich stark, als ich für eine Weile eine Stelle im Marketing innehatte und diese Aufgabe auch übernahm. Und da merkte ich, dass ein grosser Teil des Spuks pure Übungssache ist.

 

Ich hoffe, die Tipps von Gary helfen Dir. Wenn Du sie magst, kauf doch sein Buch. Ich hatte Spass beim Lesen: „Jab, Jab, Jab, Right Hook“ bei Amazon

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