USB-Festplatte mit Android-Tablet verwenden

Um ein USB-Gerät an einem Android-Gerät zu betreiben, braucht es neben dem korrekten USB-Kabel auch eine korrekte Konfiguration desselben USB-Gerätes.

Kabel zum Anschliessen eines USB-Geräts an ein Android-Tablet

Anschliessen eines USB-Geräts am Android-Telefon oder -Tablet

Ein mit APFS, MacOS Extended (HFS Plus) oder auch NTFS formatiertes USB-Laufwerk funktionierte bei meinen Tests mit keinem Android-Gerät.

Nach dem Formatieren der USB-Platte mit exFAT funktionierte der Zugriff auf das Gerät jedoch wunderbar. Bei mir hat das auf einem Samsung Tab A und Samsung Galaxy S7 wunderbar funktioniert. Beim Nexus7 gab der USB-Port nicht genügend Strom für die 2.5-Zoll USB-Festplatte ab.

Formatieren exFAT

Am einfachsten formatierst Du das USB-Gerät über das macOS «Festplattendienstprogramm»  oder Windows «Datenträgerverwaltung».

Versteckte Dateien anzeigen in MacOS

Seit MacOS Sierra gibt es zum Verstecken bzw. Anzeigen von versteckten Dateien ein Tastaturkürzel:

CMD + SHIFT + .

Vor MacOS Sierra war das Anzeigen und Verstecken von Dateien ein aufwändigeres Procedere.

Versteckte Dateien anzeigen oder verstecken – nach altem Rezept

  1. Öffne die «Terminal»-App. Diese findest Du in den Applikationen unter «Andere» oder wenn Du es Englisch magst unter «Utilities».
  2. Füge folgende Zeile im Terminal ein
    defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles YES
  3. Führe den Befehl durch Drücken der «Enter»-Taste aus
  4. Während Du «ALT» gedrückt hältst, klickst Du auf das Finder-Symbol im Dock und Klickst dann «Neu Starten»

    Klicke bei gehaltener «ALT»-Taste das Finder-Symbol mit der rechten Maustaste, um den Finder neu zu starten.

Nun siehst Du alle verstecken Dateien. Um diese wieder zu verstecken, wiederhole die oberen Schritte, ersetze aber im Befehl das «YES» mit einem «NO»:

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles NO

 

iCloud Dateien anzeigen

Öffnen von iCloud-Dateien im Finder (Dateimanager) von MacOS ist einfach. Ein Mausklick in die Seitenleiste auf den Punkt «iCloud Drive» reicht. Öffnen von iCloud-Files über eine  Software ohne Finder-Funktion, gestaltet sich etwas schwieriger.

iCloud-Dateien über den Finder anwählen

„iCloud Dateien anzeigen“ weiterlesen

Ungebrauchte Apps vom iPhone und iPad entfernen

Die grosse Auswahl an kostenlosen und bezahlten Apps im App Store hat einen Haken: Unser iPhone füllt sich nach und nach mit Apps und der Speicher wird knapp.

Als Hilfe zum iPhone entrümpeln gibt es eine in iOS eingebaute Funktion. Diese gibt Dir eine Übersicht Deiner selten benützten Apps. So findest Du nicht benötigte Apps einfach und kannst diese in wenigen Schritten in die Cloud auslagern oder löschen. Die Anleitung dazu:

Überflüssige iOS Apps finden und löschen

  1. Öffne «Einstellungen» > «Allgemein» > «iPhone-Speicher» oder «iPad-Speicher»
  2. Eine Liste aller auf Deinem iOS-Gerät installieren Apps erscheint, geordnet nach Grösse. Schau beim runter scrollen auf das Datum hinter  «Zuletzt benutzt:». Wenn dieses Datum mehrere Monate her ist oder «Nie benutzt» steht, kannst Du die App wohl ohne Bedenken deinstallieren.
  3. Nun kannst Du den unnötig belegten Speicherplatz auf Deinem iPhone oder iPad freigeben. Wähle dazu die gewünschte App aus und danach die Option «App auslagern» oder «App löschen». Beim Auslagern wird die App selber gelöscht, Daten und Dokumente verbleiben aber auf dem Gerät. Beim löschen wird alles gelöscht. Tönt ja irgendwie auch so.

Wenn Du eine einmal installierte App wieder installieren möchtest, klappt das auch in wenigen Schritten:

Gelöschte Apps wieder installieren

  1. App Store auf dem iPhone oder iPad öffnen
  2. «Heute» anwählen
  3. Tippe open rechts auf Dein Profilbild, um zu den Profil-Einstellungen zu gelangen
  4. Tippe auf «Käufe»
  5. Hier nun auf «Nicht a.d. iPhone/iPad» klicken
  6. Suche nach der App und tippe das Cloud-Icon um es erneut zu installieren

 

 

Das wars. Ich konnte durch diese Aktion auf meinem iPhone etliche Gigabyte Speicher freimachen. Hast Du noch weitere Tipps, wie man ohne grosse Komforteinbussen Platz auf dem iPhone/iPad schaffen kann? Lass es mich jetzt in den Kommentaren wissen.

(Photo by Lost Co on Unsplash)

macOS-Tipps

cofee

 

MacOS ist toll. Einig wenige Anpassungen machen es noch toller. Hier meine Favoriten, die mich bei der Arbeit mit macOS täglich schneller machen:

Schnellere Dock-Animation

Damit das Dock schneller ein- und ausblendet. Auch wenn das nur einige Milisekunden spart – ich bin fan davon:

defaults write com.apple.dock autohide-time-modifier -float 0.12;killall Dock

Pfadanzeige im Finder

Dadurch siehst Du im Titel des Finder jeweils den kompletten Ordnerpfad:

defaults write com.apple.finder _FXShowPosixPathInTitle -bool YES; killall Finder

Abstandhalter im Dock

Wenn Du Dein Dock gerne aufgeräumt hast und einzelne Programme gruppieren möchtest, ist dieser Befehl genau das richtige für Dich. Jede Ausführung des Befehls fügt ein Spacer hinzu.

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{tile-data={}; tile-type="spacer-tile";}'

Wenn Du fertig bist: Neustart des Docks:

killall Dock

Zeige versteckte Fenster

Dadurch werden die ausgeblendete Fenster im Dock als halbtransparente Icons angezeigt.

defaults write com.apple.Dock showhidden -bool TRUE; killall Dock

 

Wenn Du weitere macOS-Tipps hast, schreibe diese bitte jetzt in die Kommentarbox und erfreue viele andere Menschen damit.

 

(Photo by Julie Johnson on Unsplash)

Meine Erfahrungen mit Pomodoro

Seit einiger Zeit übe ich mich mehr oder weniger in Selbstorganisation. Eine Arbeitstechnik hat mich einen grossen Schritt nach vorne katapultiert: die Pomodoro-Technik.

Das Prinzip der Pomodoro-Technik

Das Prinzip ist einfach: in kleinen, 25 Minuten-Einheiten planen und arbeiten und regelmässig Pausen einplanen. Das hat für mich, besonders bei der Arbeit grosse Vorteile.

Vorteile

  • Ablekung ade: Kleine Zeitabschnitte gehen rasch vorbei. Ich kann während einer Arbeitseinheit alles Ausschalten, was mich ablenken könnte: E-Mail, Handy, Firmen-Chat usw. Denn auch wenn mich jemand versucht zu erreichen, ich seh es ja spätestens in 25 Minuten.
  • Genauere Planung: Durch dass ich Plane, was ich in der nächsten Arbeitseinheit tun werde, bin ich besseres Zeitmanagement und genauere Planung am lernen.
  • Pausen: Wenn Du lange durchhalten willst, sind Pausen essentiell wichtig. Wenn ich einen Pomodoro-Freien Tag mache, bin ich am späteren nachmittag meistens viel energieloser, als wenn ich mit Hilfe von Pomodoro genügend Pausen gemacht habe.

Mein Pomodoro-Fazit: ich bin produktiver und kann länger am Stück Output liefern. Durch die regelmässigen Pausen bin ich weniger schnell Erschöpft, als wenn ich nur wenige oder gar keine Pausen mache.

Versuch es doch gleich morgen mal aus!

 

PS: Mein Pomodoro-App-Tipp lautet Tadam (OSX).

(Photo by Thomas Martinsen on Unsplash)

Google-Alternativen

Google macht tolle Dienste und tolle Oberflächen. Ich versuchte, viele Dienste zu alternativen Anbietern abzuziehen. Meine Google-Geschichte.

Internetbrowser, E-Mails, Kontakte, Kalender, Aufgaben, Websuche, Kontakte, Fotos, Mobiltelefon und Anderes lieferte mir lange Zeit Google.

«Ist das dein Arbeitsort?»

Ein unheimliches Erlebnis mit Google Now machte mir schlagartig bewusst, wie viel BigG über mich weiss. Mein aktueller Arbeitsort, Wohnort, Freizeitbeschäftigung (Handy-GPS), meine Interessen/Krankheiten/Sorgen/Freizeitaktivitäten (Online-Suche), E-Mails und Termine (Gmail und Gcal). Irgendwie unheimlich und unangenehm. Ab auf die Suche nach Alternativen:

Mobiltelefon: Apple

Von Apple besass ich bereits den Computer. Aber deren Telefone schienen mir zu teuer, weshalb ich bisher zu günstigeren Android-Geräten griff. Per Zufall hatte ein Freund ein altes iPhone, das er mir für wenig Geld verkaufte.

Super Sache. Jetzt hatte Apple meine Daten anstatt Google. Immerhin verteilte ich jetzt meine Daten und verkleinerte so das Klumpenrisiko etwas.

Suchmaschine: DuckDuckGo

Durch einen Arbeitskollegen bin ich auf die Suchmaschine DuckDuckGo aufmerksam geworden. Ich gab ihr eine Chance und merkte bald, dass sie zwar andere Resultate als Google lieferte, aber ich fand meine Dinge auch so. Ich vermisse nichts.

E-Mails: Mailbox.org

Die E-Mails behielt ich eine Zeit lang noch bei Google, bin nun aber kontinuierlich daran, alle alles zu mailbox.org zu zügeln. Die 2.50€ im Monat ist es mir wert.

Kalender: Google

Beim Kalender habe ich ein mailbox.org  und Apple ausprobiert. Apple überzeugte mich nicht. Mailbox.org hat eine Weboberfläche OX, die ganz ok ist. Das Einbinden via CalDav und Sharen von Kalendern mit meiner Frau war dann aber nicht so doll. Deshalb blieben meine Kalender bei Google. Für mich ist Googles Kalenderdienst nach wie vor ungeschlagen.

Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren: Kennst Du einen Anbieter von Online-Kalender, den Du empfehlen kannst?

Ist meine E-Mailadresse von einem Diebstahl betroffen?

Überprüfe, ob Deine E-Mailadresse in einer Datenbank dabei war, die gestohlen und öffentlich wurde: https://haveibeenpwned.com

Auf derselben Page findest Du eine erstaunlich lange Liste von Diensten, bei denen Kundendaten gestohlen wurden. Darunter sind auch einige der ganz grossen mit Millionen von Kunden wie Sony, Adobe, Dropbox: https://haveibeenpwned.com/PwnedWebsites

Hilfe, meine E-Mailadresse wurde gestohlen!

  1. Hast Du nach dem Datum des Diebstahls Dein Passwort geändert? Falls nicht: Bitte jetzt sofort durchführen – und das mit einem sicheren Passwort.
  2. Ändere das Passwort aller Dienste, bei denen Du die selbe Bentzernamen/Passwortkombination verwendest.

Vorbeugung

  1. Verwende sichere Passwörter
  2. Lösche Konten von nicht mehr benötigten Diensten
  3. Aktiviere wo verfügbar einen zusätzlichen Schutz über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die meisten grossen Anbieter wie Google, Apple, Dropbox und auch Facebook bieten das an.

 

Bitte Vorschläge oder Ergänzungen direkt in den Kommentaren erwähnen oder mir an post<ät>ka2.ch schicken.

Wie wähle ich ein sicheres Passwort?

Wenn Deine Passwörter folgende Punkte erfüllen, würde ich diese persönlich als «sicher» betiteln:

  1. Länge
    8 Zeichen würd ich nehmen. Bei Passwörtern zu wichtigen Diensten ohne 2-Stufiger Sicherheit, eher 20 Zeichen und mehr
  2. Kein Wort aus einem Wörterbuch
    Schweizerdeutsch ist mir da eine grosse Hilfe, wie z.B. «Im|Chuchichäschtli|Häts|Vöu|Schoggi»
  3. Keine Verbindung zu Dir
    Bitte keine Namen aber auch Geburtsdaten von Haustieren, Kindern, Enkeln, Eltern. Die sind zu einfach zu erraten oder herauszufinden.
  4. Breiter Zeichensatz
    Wenn Gross-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwendet werden, erhöht das die möglichen Zeichen um ein vielfaches und macht das erraten deutlich komplizierter.
  5. Ein Dienst = ein Passwort
    Verwende jedes Passwort nur bei einem Dienst. Wenn Dein Benutzername und Passwort bei diesem Dienst gestohlen würde, wäre man damit nicht gleich noch in Deinen anderen Online-Diensten.

Passwortverwaltung

Ein kleines Programm erleichtert mir die Verwaltung meiner hunderten Passwörter ungemein und ich kann beim Erstellen jedes Passworts die Sicherheitsstufe wählen.

Persönlich verwende ich 1Password, es gibt aber noch duzende weitere Passwortmanager auf dem Markt. Ein paar Ideen dazu:

Sony erhöhte meine Passwortsicherheit

Bis zum Databreach von Sony hatte ich bei sehr vielen Diensten das selbe Passwort. Unter anderem verwendete ich das beim Playstation-Network verwendete noch auf vielen anderen Plattformen. In den Tagen danach war ich deshalb dann auch mit dem Ändern meiner Passwörter beschäftigt.

Seitdem verwende ich kein Passwort mehrfach und bei allen nicht unbedingt Megakritischen Diensten ein mir komplett unbekanntes Passwort.

 

(Photo by Cristina Gottardi on Unsplash)