macOS-Tipps

cofee

 

MacOS ist toll. Einig wenige Anpassungen machen es noch toller. Hier meine Favoriten, die mich bei der Arbeit mit macOS täglich schneller machen:

Schnellere Dock-Animation

Damit das Dock schneller ein- und ausblendet. Auch wenn das nur einige Milisekunden spart – ich bin fan davon:

defaults write com.apple.dock autohide-time-modifier -float 0.12;killall Dock

Pfadanzeige im Finder

Dadurch siehst Du im Titel des Finder jeweils den kompletten Ordnerpfad:

defaults write com.apple.finder _FXShowPosixPathInTitle -bool YES; killall Finder

Abstandhalter im Dock

Wenn Du Dein Dock gerne aufgeräumt hast und einzelne Programme gruppieren möchtest, ist dieser Befehl genau das richtige für Dich. Jede Ausführung des Befehls fügt ein Spacer hinzu.

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{tile-data={}; tile-type="spacer-tile";}'

Wenn Du fertig bist: Neustart des Docks:

killall Dock

Zeige versteckte Fenster

Dadurch werden die ausgeblendete Fenster im Dock als halbtransparente Icons angezeigt.

defaults write com.apple.Dock showhidden -bool TRUE; killall Dock

(Photo by Julie Johnson on Unsplash)

Meine Erfahrungen mit Pomodoro

Seit einiger Zeit übe ich mich mehr oder weniger in Selbstorganisation. Eine Arbeitstechnik hat mich einen grossen Schritt nach vorne katapultiert: die Pomodoro-Technik.

Das Prinzip der Pomodoro-Technik

Das Prinzip ist einfach: in kleinen, 25 Minuten-Einheiten planen und arbeiten und regelmässig Pausen einplanen. Das hat für mich, besonders bei der Arbeit grosse Vorteile.

Vorteile

  • Ablekung ade: Kleine Zeitabschnitte gehen rasch vorbei. Ich kann während einer Arbeitseinheit alles Ausschalten, was mich ablenken könnte: E-Mail, Handy, Firmen-Chat usw. Denn auch wenn mich jemand versucht zu erreichen, ich seh es ja spätestens in 25 Minuten.
  • Genauere Planung: Durch dass ich Plane, was ich in der nächsten Arbeitseinheit tun werde, bin ich besseres Zeitmanagement und genauere Planung am lernen.
  • Pausen: Wenn Du lange durchhalten willst, sind Pausen essentiell wichtig. Wenn ich einen Pomodoro-Freien Tag mache, bin ich am späteren nachmittag meistens viel energieloser, als wenn ich mit Hilfe von Pomodoro genügend Pausen gemacht habe.

Mein Pomodoro-Fazit: ich bin produktiver und kann länger am Stück Output liefern. Durch die regelmässigen Pausen bin ich weniger schnell Erschöpft, als wenn ich nur wenige oder gar keine Pausen mache.

Versuch es doch gleich morgen mal aus!

 

PS: Mein Pomodoro-App-Tipp lautet Tadam (OSX).

(Photo by Thomas Martinsen on Unsplash)

Google-Alternativen

Google macht tolle Dienste und tolle Oberflächen. Ich versuchte, viele Dienste zu alternativen Anbietern abzuziehen. Meine Google-Geschichte.

Internetbrowser, E-Mails, Kontakte, Kalender, Aufgaben, Websuche, Kontakte, Fotos, Mobiltelefon und Anderes lieferte mir lange Zeit Google.

«Ist das dein Arbeitsort?»

Ein unheimliches Erlebnis mit Google Now machte mir schlagartig bewusst, wie viel BigG über mich weiss. Mein aktueller Arbeitsort, Wohnort, Freizeitbeschäftigung (Handy-GPS), meine Interessen/Krankheiten/Sorgen/Freizeitaktivitäten (Online-Suche), E-Mails und Termine (Gmail und Gcal). Irgendwie unheimlich und unangenehm. Ab auf die Suche nach Alternativen:

Mobiltelefon: Apple

Von Apple besass ich bereits den Computer. Aber deren Telefone schienen mir zu teuer, weshalb ich bisher zu günstigeren Android-Geräten griff. Per Zufall hatte ein Freund ein altes iPhone, das er mir für wenig Geld verkaufte.

Super Sache. Jetzt hatte Apple meine Daten anstatt Google. Immerhin verteilte ich jetzt meine Daten und verkleinerte so das Klumpenrisiko etwas.

Suchmaschine: DuckDuckGo

Durch einen Arbeitskollegen bin ich auf die Suchmaschine DuckDuckGo aufmerksam geworden. Ich gab ihr eine Chance und merkte bald, dass sie zwar andere Resultate als Google lieferte, aber ich fand meine Dinge auch so. Ich vermisse nichts.

E-Mails: Mailbox.org

Die E-Mails behielt ich eine Zeit lang noch bei Google, bin nun aber kontinuierlich daran, alle alles zu mailbox.org zu zügeln. Die 2.50€ im Monat ist es mir wert.

Kalender: Google

Beim Kalender habe ich ein mailbox.org  und Apple ausprobiert. Apple überzeugte mich nicht. Mailbox.org hat eine Weboberfläche OX, die ganz ok ist. Das Einbinden via CalDav und Sharen von Kalendern mit meiner Frau war dann aber nicht so doll. Deshalb blieben meine Kalender bei Google. Für mich ist Googles Kalenderdienst nach wie vor ungeschlagen.

Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren: Kennst Du einen Anbieter von Online-Kalender, den Du empfehlen kannst?

Ist meine E-Mailadresse von einem Diebstahl betroffen?

Überprüfe, ob Deine E-Mailadresse in einer Datenbank dabei war, die gestohlen und öffentlich wurde: https://haveibeenpwned.com

Auf derselben Page findest Du eine erstaunlich lange Liste von Diensten, bei denen Kundendaten gestohlen wurden. Darunter sind auch einige der ganz grossen mit Millionen von Kunden wie Sony, Adobe, Dropbox: https://haveibeenpwned.com/PwnedWebsites

Hilfe, meine E-Mailadresse wurde gestohlen!

  1. Hast Du nach dem Datum des Diebstahls Dein Passwort geändert? Falls nicht: Bitte jetzt sofort durchführen – und das mit einem sicheren Passwort.
  2. Ändere das Passwort aller Dienste, bei denen Du die selbe Bentzernamen/Passwortkombination verwendest.

Vorbeugung

  1. Verwende sichere Passwörter
  2. Lösche Konten von nicht mehr benötigten Diensten
  3. Aktiviere wo verfügbar einen zusätzlichen Schutz über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die meisten grossen Anbieter wie Google, Apple, Dropbox und auch Facebook bieten das an.

 

Bitte Vorschläge oder Ergänzungen direkt in den Kommentaren erwähnen oder mir an post<ät>ka2.ch schicken.

Wie wähle ich ein sicheres Passwort?

Wenn Deine Passwörter folgende Punkte erfüllen, würde ich diese persönlich als «sicher» betiteln:

  1. Länge
    8 Zeichen würd ich nehmen. Bei Passwörtern zu wichtigen Diensten ohne 2-Stufiger Sicherheit, eher 20 Zeichen und mehr
  2. Kein Wort aus einem Wörterbuch
    Schweizerdeutsch ist mir da eine grosse Hilfe, wie z.B. «Im|Chuchichäschtli|Häts|Vöu|Schoggi»
  3. Keine Verbindung zu Dir
    Bitte keine Namen aber auch Geburtsdaten von Haustieren, Kindern, Enkeln, Eltern. Die sind zu einfach zu erraten oder herauszufinden.
  4. Breiter Zeichensatz
    Wenn Gross-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwendet werden, erhöht das die möglichen Zeichen um ein vielfaches und macht das erraten deutlich komplizierter.
  5. Ein Dienst = ein Passwort
    Verwende jedes Passwort nur bei einem Dienst. Wenn Dein Benutzername und Passwort bei diesem Dienst gestohlen würde, wäre man damit nicht gleich noch in Deinen anderen Online-Diensten.

Passwortverwaltung

Ein kleines Programm erleichtert mir die Verwaltung meiner hunderten Passwörter ungemein und ich kann beim Erstellen jedes Passworts die Sicherheitsstufe wählen.

Persönlich verwende ich 1Password, es gibt aber noch duzende weitere Passwortmanager auf dem Markt. Ein paar Ideen dazu:

Sony erhöhte meine Passwortsicherheit

Bis zum Databreach von Sony hatte ich bei sehr vielen Diensten das selbe Passwort. Unter anderem verwendete ich das beim Playstation-Network verwendete noch auf vielen anderen Plattformen. In den Tagen danach war ich deshalb dann auch mit dem Ändern meiner Passwörter beschäftigt.

Seitdem verwende ich kein Passwort mehrfach und bei allen nicht unbedingt Megakritischen Diensten ein mir komplett unbekanntes Passwort.

 

(Photo by Cristina Gottardi on Unsplash)

Drupal 8 – Debugmode

Wenn Du Dich mal wieder an ein wenig Web-Magic traust und Du Deinen Augen nicht traust, weil Du nicht mal ein Drupal zum laufen bekommst, hilft Dir der Drupal-Debug-Modus. Weil er aber nicht ganz simpel zu aktivieren ist, hier eine kleine Notiz, wie ich das hinbekommen habe.

    1. Öffne die Datei sites/default/settings.php
    2. Aktiviere folgende Zeilen, indem Du sie auskommentierst
      if (file_exists(__DIR__ . '/settings.local.php')) {
      include __DIR__ . '/settings.local.php';
      }
    3. Kopiere die Datei sites/example.settings.local.php nach sites/default/settings.local.php
    4. Füge der settings.php-Datei folgende Zeile hinzu:
      $config['system.logging']['error_level'] = 'verbose';

Jetzt kannst Du Dich vorarbeiten.

«Ist das Dein Arbeitsort?»

Benützt Du auch Produkte von Google? Kalender, E-Mail, Kartendienst, Bilder- und die Google-Websuche.

Ich ritt mehrere Jahre das hohe Google-Ross. Komplett ausgestattet mit dem neusten Modell der Google Nexus Reihe. Meine E-Mails las ich bei Gmail. Termine jonglierte ich über Google Kalender. Das Internet besurfte ich mit Google Chrome.

Eines Morgens sass ich im Büro vor meinem Computer und schlürfte gemütlich meinen brühwarmen Espresso. Das Google-Nexus Handy hatte wenige Augenblicke zuvor ein Laut von sich gegeben und verlangte nach meiner Aufmerksamkeit.

«Ist das Dein Arbeitsort?» stand auf dem Display. Darunter eingeblendet eine Karte mit meinem Arbeitsort. Daneben zwei Tasten: «Ja» oder «Nein». Etwas überrascht dachte ich mir aber nichts dabei. «Ja».

Am Abend überlegte ich nochmals, was mir da während dem käffelen passiert ist. Ich hatte Google meinen Arbeitsort nie mitgeteilt.

(Photo by Nastuh Abootalebi on Unsplash)

Google Authenticator Alternative für Zwei-Schritt-Verifizierung

Wo immer möglich versuche ich, 2-Schritt-Verifizierung zu aktivieren. Was aber, wenn ich mein Handy verliere? Dann hab ich mein Gerät nicht mehr, über das ich mich einloggen kann.

Bis vor Kurzem dachte ich, dass der Google Authenticator das nicht kann. Offensichtlich funktioniert das nun: https://support.google.com/accounts/answer/1066447?hl=de

Durch den Tipp eines Arbeitskollegen bin ich auf die App Authy gestossen. Sie hat die Synchronisation über mehrere Geräte angepriesen und hält, was sie verspricht.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und würde die App jederzeit weiterempfehlen.